Kloster Župa

 
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Das mittelalterliche Kloster Župa, mit seiner dem Heiligen Lukas gewidmeten Kirche, wurde auf einer Hochebene am linken Flussufer der Gračanica in Landkreis von Nikšić, unweit der Stadt, erbaut.

Mitte des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der montenegrinisch-osmanischen Kriege, ist Župa ein Versammlungsort der Aufständischen, besonders zur Zeit des Fürsten Danilo Petrović. Mehrfach wurde es von den Osmanen in Brand gesteckt und ausgeraubt und schließlich während des Marsches Omer Pasas auf Montenegro 1853 vollständig zerstört. Damals verbrannte auch der Klosterschatz. Die heutige Kirche des Heiligen Lukas hat ein kreuzförmiges Fundament aus behauenem Stein und wurde 1881 von Fürst Nikola Petrović errichtet. Das Kloster Župa wird erstmalig auf dem Grabdenkmal des Baumeisters Jovica, der Renovierung des Klosters mitgewirkt hatte, 1627 erwähnt.

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